Die Müllers auf der Datenautobahn. Oder: Warum wir schnelles Internet brauchen

Überall wird von schnellem Internet und dem Breitbandausbau gesprochen. Aber brauchen wir das überhaupt? Früher ging es doch auch ohne.

WiSoTEL schnelles Internet

Die Müllers

Um diese Frage zu beantworten, wollen wir ein kleines Gedankenexperiment durchführen. Dafür begleiten wir eine erfundene Familie durch einen fiktiven Tag.

Familie Müller ist eine eher stereotype Familie, die in einem frisch gebauten Haus in einer ländlichen Region im Südwesten Deutschlands lebt. Statistisch betrachtet haben die Müllers etwa 1,4 Kinder. Wir runden hier großzügig auf zwei. Julia (15) und Max (14) gehen beide in die Schule in der nächsten Stadt. Auch die Mutter Stefanie (40) muss jeden Tag in die Stadt. Sie ist nämlich Amtsleiterin in der Stadtverwaltung. Vater Christian (42) ist Ingenieur und muss in ein Gewerbegebiet fahren. Und so beginnt der Tag der Familie Müller.

Auf zur Datenautobahn!

Nach dem die Wecker geklingelt haben geht es für die Müllers an den Frühstückstisch. Stefanie und Christian wollen sich vor der Arbeit noch schnell über die aktuellen Nachrichten informieren. Dafür nutzen sie das Internet. Die Meldungen laden natürlich gleich … und laden immer noch. Gut, dann wird halt erst mal der Kaffee gekocht und die Dusche aufgesucht. In der Zwischenzeit versucht Max, die Hausaufgaben noch fertig zu stellen, die er am Vortag vergessen hat. Auch dafür will er das Internet nutzen. Doch ohne Erfolg. Die Datenautobahn ist eher ein Trampelpfad. In ländlichen Regionen ist das noch oft der Fall. Auch Stefanie und Christian haben keinen Erfolg. Und so starten die Müllers zwar satt, aber trotzdem schlecht gelaunt in den Tag.

In der Schule bekommt Max natürlich Ärger. Aber wenigstens funktioniert in der Stadt die Datenautobahn. Ansonsten wäre wohl die ganze Familie aufgeschmissen. Die Eltern brauchen schnelles Internet auf der Arbeit und die Kinder in der Schule.

Weil die Müllers Energiekosten sparen wollen, nutzen sie Smart Home. Sie können also beispielsweise die Heizung über das Internet steuern. Da Christian heute wenig zu tun hat, baut er ein paar Überstunden ab. Bevor er losfährt, reguliert er also die Heizung. Wenigstens das funktioniert. Als er nach Hause kommt, ist es nämlich schon kuschelig warm.

Am Abend braucht dann jeder etwas Zeit für sich. Stefanie will im Internet shoppen, Julia schaut sich Schminktutorials bei YouTube an, Max spielt online Videospiele und streamt sie live ins Netz. Der Vater schaut Fußball in HD, natürlich über das Internet. Und es kommt, wie es kommen muss: Das Internet versagt. Stefanies Artikel laden ebenso wenig, wie Julias Video. Max wird aus dem Spiel geworfen und Christian verpasst das entscheidende Tor.

Der Tag ist gelaufen…

Die Datenautobahn im ländlichen Raum

Wie den Müllers ergeht es vielen Familien im ländlichen Raum. Das Netz kann den heutigen Anforderungen an die Bandbreite nicht mehr standhalten. Das hat viele Gründe. Heute werden viel mehr Geräte als früher parallel im Internet genutzt. Dazu gehören Smartphones, Notebooks und Tablets, aber auch beispielsweise der Fernseher. Sogar Wasserkocher mit WLAN-Anschluss gibt es mittlerweile. Aber auch einzelne Anwendungen wie hochauflösende Videos brauchen sehr viel Bandbreite. Dafür braucht es eben auch ein modernes Netz. Daher ist unser Ziel, die ländlichen unterversorgten Gebiete in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen mit Hochgeschwindigkeitsinternetzugängen auszustatten. Das realisieren wir mit der Glasfasertechnologie.